Die Stadt Berlin

Berlin ist seit der Wiedervereinigung, verbunden mit dem Einigungsvertrag von 1990, wieder Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1999 ist Berlin ebenfalls wieder Sitz der Bundesregierung. In Berlin leben derzeit rund 3,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 892 Quadratkilometer.

Die erste urkundliche Erwähnung von Berlin bzw. Großraums Berlins war 1237 mit der Stadt Cölln, die auf der Spreeinsel liegt. Sieben Jahre Später 1244 wurde dann am nördlichen Ufer des Flusses Spree die Stadt Berlin urkundlich erwähnt. Im Jahre 1307 wurde für beide Städte ein gemeinsames Rathaus erbaut. Die Belange der Stadt Berlin wurden von 1157 bis 1320 von den Askaniern, von 1323 bis 1373 von den Wittelsbachern und von 1373 bis 1415 von den Luxemburgern Markgrafen geleitet. Im Jahre 1415 kam Kurfürst Friedrich I. sowie die Familie Hohenzollern an die Macht und kümmerten sich um die Belange der Stadt Berlin. Die Familie Hohenzollern stellte bzw. regierten bis zum Ende des ersten Weltkriegers im Jahre 1918 als Markgrafen von Brandenburg und Könige von Preußen die Stadt.

Im Jahre 1451 wurde Berlin als Residenzstadt des Kurfürsten Friedrich II. ausgerufen. Kurfürst Joachim II. führte im Jahre 1539 die Reformation in den Städten Berlin und Cölln ein. Im Jahre 1618 begann der dreißigjährige Krieg in dem bis 1648 1/3 Berlins zerstört oder schwer beschädigt wurde. Auch unter der Bevölkerung ging der Krieg nicht spurlos vorbei, so halbierte sich die Einwohnerzahl bis 1648. Als Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst im Jahre 1640 an die Macht kam, begann eine ruhigere Zeit für Berlin, mit Aufbau, Immigration sowie der Toleranz zur Religion und Herkunft. In dieser Zeit gründeten sich auch die Vorstädte Berlins Friedrichstadt, Friedrichs Werder und Dorotheenstadt.


Zwischen 1671 und 1700 ließen sich in Berlin jüdische Familien, französische Hugenotten, Polen, Österreicher sowie Einwandere aus Böhmen in Berlin nieder. So dass die französischen Landsleute 20 Prozent der Einwohner stellten. Im Jahre 1701 wurde Friedrich I. zum König von Preußen gekrönt. Somit nahm Berlin als Preußische Hauptstadt erstmals die Bezeichnung Hauptstadt ein. Im Jahre 1709 wurde dies durch die Aufnahme der Vorstädte Cölln, Friedrichstadt, Dorotheenstadt und Friedrichs Werder in die Stadt Berlin amtlich. Hierdurch wurde der Raum um Berlin neu angesiedelt, so dass sich die Hauptstadt Preußens immer mehr vergrößerte.




1806 wurde Berlin von französischen Truppen aufgrund der Niederlage Preußens gegen die Franzosen besetzt und erlebte bis 1808 eine neue Städteordnung in der die ersten freien Wahlen der Stadtverordnetenversammlung stattfanden. Die Versammlung wählte somit den ersten Oberbürgermeister der sich um die Belange der Stadtverwaltung zu kümmern hatte.

Im Jahre 1810 wurde in Zusammenhang mit der Schul- und Wissenschaftsreform neuen Strukturen gebildet sowie erbaut. So wurde auch die später weltweit bekannte Berliner Universität von Wilhelm von Humboldt gegründet. Es wurden weitere grundlegende Reformen eingeführt wie die Gewerbesteuer, Gewerbepolizeigesetz, der Gleichstellungsgrundsatz der Bürger verschiedener Herkunft sowie das Militärwesen. Auf Grund dieser Änderungen Vergrößerte sich Berlin erneut. Durch die Ansiedlungen neuer Fabriken um die Stadtmauern Berlins herum wurde Berlin bis 1850 zur Industriellen Großstadt, so dass sich die Einwohnerzahl verdoppelte.


Der König von Preußen nahm auf Grund der Märzrevolution im Jahre 1848 viele Veränderungen vor. So wurde ein neue Oberbürgermeister gewählt, die Gemeindeordnung sowie die Stadtverfassung, die Rechte der Stadtverordneten wurden geändert bzw. stark eingeschränkt, die Presse- und Versammlungsfreiheit aufgehoben und ein neues Drei-Klassen-Wahlrecht wurde eingeführt. Durch die Aufstockung der Rechte des Polizeipräsidenten Hinckeldey fand der Ausbau der städtischen Infrastruktur statt. Es wurden Wasserwerke, Wasserleitungen, sowie Bade- und Waschanlagen erschlossen, sowie die Regelung und Einführung der Stadtreinigung.


1861 wurde durch Integration der Vorstädte Wedding, Moabit, Tempelhofer, Schöneberger und Spandauer in die Stadt Berlin diese erneut stark vergrößert. Nachdem der Preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck die Regierungstätigkeit übernahm wurde Berlin wieder zur Hauptstadt des deutschen Nationalstaats. Nachdem in Versailles König Wilhelm I. von Preußen zum Deutschen Kaiser gekrönt wurde Otto von Bismarck zum Reichskanzler ernannt.


Somit war Berlin ab 1861 die Hauptstadt des neugegründeten Deutschen Kaiserreichs. Berlin stieg in 6 Jahren zu einer Millionen Stadt auf. Nach weiteren Jahren des Wachstums wurde 1905 die Zweimillionen Marke an Einwohnern überschritten. Im August 1914 brach auf Grund der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand der erste Weltkrieg aus. Das Deutsche Kaiserreich zog an der Seite des Österreichischen Kaiserreichs in den Krieg. Der erste Weltkrieg endete 1918. Kaiser Wilhelm I. musste am 09.11.1918 abdanken. Somit war das Deutsche Kaiserreich aufgelöst und zu gleich wurde die Weimarer Republik ausgerufen. 1920 fand erneut eine Vergrößerung der Hauptstadt Berlin durch die Eingemeindung der Vorstädte und Gemeinden statt. 1920 bewohnten vier Millionen Menschen Berlin, somit war Berlin die größte Stadt Europas sowie nach London und New York die drittgrößte Stadt der Welt. Zugleich wurde Berlin in den goldenen Zwanziger zur größten Europäischen Industriestadt.



Im Jahre 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland und gründeten das Dritte Reich. Berlin blieb weiter Hauptstadt und war 1936 Ausrichter der Olympischen Spiele. Adolf Hitler und sein Architekt Albert Speer hatten Pläne für den Umbau Berlins zur Welthauptstadt Germania nach römischem Vorbild. Im Jahre 1939 brach der zweite Weltkrieg aus. Anfangs war Berlin wenig betroffen, da die Stadt außerhalb der Reichweite der Britischen und Sowjetischen Bomber lag. Erst 1940 fanden die ersten Luftangriffe auf Berlin statt. Bis ende des zweiten Weltkrieges 1945 war Berlin zu einem 1/5 zerstört.

Nach Ende des Krieges wurde Berlin in Vier Besatzungszonen gegliedert, wobei die USA, Großbritannien und Frankreich den Westteil bildeten und die Sowjetunion den Ostteil. Aufgrund der politischen Uneinigkeiten der Besatzungsmächte, führte die Währungsreform in Westberlin, zur Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion. Diese wurde durch die Berliner Luftbrücke überwunden. Da die Piloten der Luftbrücke oftmals Süßigkeiten für die Kinder aus dem Fenster warfen wurden Sie auch die “Rosinenbomber“ genannt.


1949 wurde Westberlin mit in die Gründung der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen und der Ostteil wurde als eigener Staat zur Deutschen Demokratischen Republik. Aufgrund des Kalten Krieges zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion kam es zur Teilung Berlins.


Am 17.06.1953 begann in der DDR der Volksaufstand der durch das Sowjetische Militär nieder geschlagen wurden. In der Folge kam es in der DDR immer wieder zur Emigration der DDR Bürger. Nachdem die Politische Führung die Angst hatte, dass die DDR wirtschaftlich und Personell auszubluten drohe, wurde am 13.08.1961 mit dem Bau der Mauer begonnen. Nun war Ost- und Westberlin komplett von einander getrennt. 1963 besuchte John F. Kennedy Westberlin und sprach die historischen Worte: “Ich bin ein Berliner“.


Zwischen 1982 und 1986 wurden in Vorbereitung auf die umfangreiche 750-Jahr-Feier Berlins 1987 in West- und Ostberlin zahlreiche Verschönerungen in der Stadt vorgenommen.


Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unzufriedenheit der Bürger Ostberlins wurde im Herbst 1989 mit den Montagsdemonstrationen der friedlichen Revolution begonnen. In dieser Zeit gab es immer mehr Bürger die aus der DDR emigrieren wollten und dies über diverse Fluchtversuche taten. Ein weiterer Schritt zur Wiedervereinigung war die Rede des damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow bei den Feierlichkeiten im Oktober 1989 zum 40sten Jahrestag des Bestehens der DDR.


Am 09.11.1989 wurde die Mauer geöffnet. Bei der Pressekonferenz des Politbüros von Günter Schabowski wurde die sofortige Ausreise der DDR Bürger erlaubt. Im Oktober 1990 wurde mit dem Einigungsvertrag die Wiedervereinigung Berlins und somit die Auflösung der DDR beschlossen. Des Weiteren wurde Berlin mit dem Einigungsvertrag Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Mit Beschluss vom 20.06.1991 wurde Berlin auch wieder Regierungssitz anerkannt. Somit zog 1994 als erster Bundespräsident Richard von Weizsäcker in das Schloss Bellevue, das fortan als Bundespräsidialamt genutzt wird, ein.


1999 zogen die restlichen Regierungsämter und Parlamente von Bonn nach Berlin. Das Bundeskanzleramt wurde 2001 eingeweiht und vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder bezogen.

Berlin ist seit der Wiedervereinigung, verbunden mit dem Einigungsvertrag von 1990, wieder Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1999 ist Berlin ebenfalls wieder Sitz der Bundesregierung. In Berlin leben derzeit rund 3,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 892 Quadratkilometer.

Die erste urkundliche Erwähnung von Berlin bzw. Großraums Berlins war 1237 mit der Stadt Cölln, die auf der Spreeinsel liegt. Sieben Jahre Später 1244 wurde dann am nördlichen Ufer des Flusses Spree die Stadt Berlin urkundlich erwähnt. Im Jahre 1307 wurde für beide Städte ein gemeinsames Rathaus erbaut. Die Belange der Stadt Berlin wurden von 1157 bis 1320 von den Askaniern, von 1323 bis 1373 von den Wittelsbachern und von 1373 bis 1415 von den Luxemburgern Markgrafen geleitet. Im Jahre 1415 kam Kurfürst Friedrich I. sowie die Familie Hohenzollern an die Macht und kümmerten sich um die Belange der Stadt Berlin. Die Familie Hohenzollern stellte bzw. regierten bis zum Ende des ersten Weltkriegers im Jahre 1918 als Markgrafen von Brandenburg und Könige von Preußen die Stadt.

Im Jahre 1451 wurde Berlin als Residenzstadt des Kurfürsten Friedrich II. ausgerufen. Kurfürst Joachim II. führte im Jahre 1539 die Reformation in den Städten Berlin und Cölln ein. Im Jahre 1618 begann der dreißigjährige Krieg in dem bis 1648 1/3 Berlins zerstört oder schwer beschädigt wurde. Auch unter der Bevölkerung ging der Krieg nicht spurlos vorbei, so halbierte sich die Einwohnerzahl bis 1648. Als Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst im Jahre 1640 an die Macht kam, begann eine ruhigere Zeit für Berlin, mit Aufbau, Immigration sowie der Toleranz zur Religion und Herkunft. In dieser Zeit gründeten sich auch die Vorstädte Berlins Friedrichstadt, Friedrichs Werder und Dorotheenstadt.

Zwischen 1671 und 1700 ließen sich in Berlin jüdische Familien, französische Hugenotten, Polen, Österreicher sowie Einwandere aus Böhmen in Berlin nieder. So dass die französischen Landsleute 20 Prozent der Einwohner stellten. Im Jahre 1701 wurde Friedrich I. zum König von Preußen gekrönt. Somit nahm Berlin als Preußische Hauptstadt erstmals die Bezeichnung Hauptstadt ein. Im Jahre 1709 wurde dies durch die Aufnahme der Vorstädte Cölln, Friedrichstadt, Dorotheenstadt und Friedrichs Werder in die Stadt Berlin amtlich. Hierdurch wurde der Raum um Berlin neu angesiedelt, so dass sich die Hauptstadt Preußens immer mehr vergrößerte.

1806 wurde Berlin von französischen Truppen aufgrund der Niederlage Preußens gegen die Franzosen besetzt und erlebte bis 1808 eine neue Städteordnung in der die ersten freien Wahlen der Stadtverordnetenversammlung stattfanden. Die Versammlung wählte somit den ersten Oberbürgermeister der sich um die Belange der Stadtverwaltung zu kümmern hatte.

Im Jahre 1810 wurde in Zusammenhang mit der Schul- und Wissenschaftsreform neuen Strukturen gebildet sowie erbaut. So wurde auch die später weltweit bekannte Berliner Universität von Wilhelm von Humboldt gegründet. Es wurden weitere grundlegende Reformen eingeführt wie die Gewerbesteuer, Gewerbepolizeigesetz, der Gleichstellungsgrundsatz der Bürger verschiedener Herkunft sowie das Militärwesen. Auf Grund dieser Änderungen Vergrößerte sich Berlin erneut. Durch die Ansiedlungen neuer Fabriken um die Stadtmauern Berlins herum wurde Berlin bis 1850 zur Industriellen Großstadt, so dass sich die Einwohnerzahl verdoppelte.

Der König von Preußen nahm auf Grund der Märzrevolution im Jahre 1848 viele Veränderungen vor. So wurde ein neue Oberbürgermeister gewählt, die Gemeindeordnung sowie die Stadtverfassung, die Rechte der Stadtverordneten wurden geändert bzw. stark eingeschränkt, die Presse- und Versammlungsfreiheit aufgehoben und ein neues Drei-Klassen-Wahlrecht wurde eingeführt. Durch die Aufstockung der Rechte des Polizeipräsidenten Hinckeldey fand der Ausbau der städtischen Infrastruktur statt. Es wurden Wasserwerke, Wasserleitungen, sowie Bade- und Waschanlagen erschlossen, sowie die Regelung und Einführung der Stadtreinigung.

1861 wurde durch Integration der Vorstädte Wedding, Moabit, Tempelhofer, Schöneberger und Spandauer in die Stadt Berlin diese erneut stark vergrößert. Nachdem der Preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck die Regierungstätigkeit übernahm wurde Berlin wieder zur Hauptstadt des deutschen Nationalstaats. Nachdem in Versailles König Wilhelm I. von Preußen zum Deutschen Kaiser gekrönt wurde Otto von Bismarck zum Reichskanzler ernannt.

Somit war Berlin ab 1861 die Hauptstadt des neugegründeten Deutschen Kaiserreichs. Berlin stieg in 6 Jahren zu einer Millionen Stadt auf. Nach weiteren Jahren des Wachstums wurde 1905 die Zweimillionen Marke an Einwohnern überschritten. Im August 1914 brach auf Grund der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand der erste Weltkrieg aus. Das Deutsche Kaiserreich zog an der Seite des Österreichischen Kaiserreichs in den Krieg. Der erste Weltkrieg endete 1918. Kaiser Wilhelm I. musste am 09.11.1918 abdanken. Somit war das Deutsche Kaiserreich aufgelöst und zu gleich wurde die Weimarer Republik ausgerufen. 1920 fand erneut eine Vergrößerung der Hauptstadt Berlin durch die Eingemeindung der Vorstädte und Gemeinden statt. 1920 bewohnten vier Millionen Menschen Berlin, somit war Berlin die größte Stadt Europas sowie nach London und New York die drittgrößte Stadt der Welt. Zugleich wurde Berlin in den goldenen Zwanziger zur größten Europäischen Industriestadt.

Im Jahre 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland und gründeten das Dritte Reich. Berlin blieb weiter Hauptstadt und war 1936 Ausrichter der Olympischen Spiele. Adolf Hitler und sein Architekt Albert Speer hatten Pläne für den Umbau Berlins zur Welthauptstadt Germania nach römischem Vorbild. Im Jahre 1939 brach der zweite Weltkrieg aus. Anfangs war Berlin wenig betroffen, da die Stadt außerhalb der Reichweite der Britischen und Sowjetischen Bomber lag. Erst 1940 fanden die ersten Luftangriffe auf Berlin statt. Bis ende des zweiten Weltkrieges 1945 war Berlin zu einem 1/5 zerstört.

Nach Ende des Krieges wurde Berlin in Vier Besatzungszonen gegliedert, wobei die USA, Großbritannien und Frankreich den Westteil bildeten und die Sowjetunion den Ostteil. Aufgrund der politischen Uneinigkeiten der Besatzungsmächte, führte die Währungsreform in Westberlin, zur Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion. Diese wurde durch die Berliner Luftbrücke überwunden. Da die Piloten der Luftbrücke oftmals Süßigkeiten für die Kinder aus dem Fenster warfen wurden Sie auch die “Rosinenbomber“ genannt.

1949 wurde Westberlin mit in die Gründung der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen und der Ostteil wurde als eigener Staat zur Deutschen Demokratischen Republik. Aufgrund des Kalten Krieges zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion kam es zur Teilung Berlins.

Am 17.06.1953 begann in der DDR der Volksaufstand der durch das Sowjetische Militär nieder geschlagen wurden. In der Folge kam es in der DDR immer wieder zur Emigration der DDR Bürger. Nachdem die Politische Führung die Angst hatte, dass die DDR wirtschaftlich und Personell auszubluten drohe, wurde am 13.08.1961 mit dem Bau der Mauer begonnen. Nun war Ost- und Westberlin komplett von einander getrennt. 1963 besuchte John F. Kennedy Westberlin und sprach die historischen Worte: “Ich bin ein Berliner“.

Zwischen 1982 und 1986 wurden in Vorbereitung auf die umfangreiche 750-Jahr-Feier Berlins 1987 in West- und Ostberlin zahlreiche Verschönerungen in der Stadt vorgenommen.

Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unzufriedenheit der Bürger Ostberlins wurde im Herbst 1989 mit den Montagsdemonstrationen der friedlichen Revolution begonnen. In dieser Zeit gab es immer mehr Bürger die aus der DDR emigrieren wollten und dies über diverse Fluchtversuche taten. Ein weiterer Schritt zur Wiedervereinigung war die Rede des damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow bei den Feierlichkeiten im Oktober 1989 zum 40sten Jahrestag des Bestehens der DDR.

Am 09.11.1989 wurde die Mauer geöffnet. Bei der Pressekonferenz des Politbüros von Günter Schabowski wurde die sofortige Ausreise der DDR Bürger erlaubt. Im Oktober 1990 wurde mit dem Einigungsvertrag die Wiedervereinigung Berlins und somit die Auflösung der DDR beschlossen. Des Weiteren wurde Berlin mit dem Einigungsvertrag Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Mit Beschluss vom 20.06.1991 wurde Berlin auch wieder Regierungssitz anerkannt. Somit zog 1994 als erster Bundespräsident Richard von Weizsäcker in das Schloss Bellevue, das fortan als Bundespräsidialamt genutzt wird, ein.

1999 zogen die restlichen Regierungsämter und Parlamente von Bonn nach Berlin. Das Bundeskanzleramt wurde 2001 eingeweiht und vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder bezogen.

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